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Weiterbildungsscheck


Wer wird gefördert?
Den Weiterbildungsscheck können sowohl Einzelpersonen als auch Unternehmen erhalten. Er richtet sich an Beschäftigte, Auszubildende, Umschüler und Berufsfachschüler über 18 Jahre, Personen in Elternzeit aber auch dual Studierende, Werkstudenten und Praktikanten. Weiterhin können auch geringfügig Beschäftigte, Berufsrückkehrer, die arbeitslos oder -suchend gemeldet sind und Arbeitslose bzw. Arbeitssuchende, die keine Leistungen von der Arbeitsagentur beziehen und (wieder) in das Erwerbsleben eintreten wollen, vom Weiterbildungsscheck profitieren. In einem befristeten Arbeitsverhältnis stehende Beschäftigte im öffentlichen Dienst können ebenfalls den Weiterbildungsscheck beantragen. Der Hauptwohnsitz der Antragsteller sowie Ausbildungsstätte bei den Auszubildenden müssen in Sachsen liegen.

Was wird gefördert?
Sachsen fördert die berufliche Weiterbildung von Einzelpersonen und unterstützt die betriebliche Weiterbildung in kleinen und mittleren sowie in Sozialunternehmen.

Wie wird gefördert?
Je nach Zielgruppe werden 50 bis 80 Prozent der Kurskosten inklusive Prüfungsgebühren übernommen. Den Rest muss der Antragsteller selbst zahlen (z.B. Fahrt- und Übernachtungskosten). Mit der Programmdurchführung wurde die Sächsische AufbauBank (SAB) beauftragt. Wer einen Weiterbildungsscheck in Anspruch nehmen möchte, überlegt erst, welche Weiterbildung sie oder er machen will. Eine Beratung dazu ist nicht Pflicht, wird aber empfohlen, z.B. bei einer IHK oder HWK. Im Anschluss holen Weiterbildungswillige drei Vergleichsangebote für ihren Wunschkurs ein und fügen sie dem Antrag an die SAB bei.

Wo finde ich Informationen?
Konkrete Informationen und Anforderungen zum Antragsverfahren, den Fördervoraussetzungen und weitere Konditionen sind im Internet verfügbar:
Weiterbildungsscheck individuell
Weiterbildungsscheck betrieblich
Fragen beantwortet das Servicecenter der SAB unter der Telefonnummer 0351 4910-4930 oder per Mail unter servicecenter_sf@sab.sachsen.de .